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Der Planetenweg
Jöllenbeck – Pödinghausen
Ein Projekt der
Realschule Jöllenbeck in Kooperation mit der Firma Miele u.a.
Die Idee für einen Planetenweg stammt von Herrn Wichard, der
einen Weg suchte, dass die Schüler der Realschule Jöllenbeck unser Sonnensystem
mitsamt seinen riesigen Entfernungen mit dem Körper spürbar erleben können. Ab
dem Jahr 2003 wurde zusammen mit Herrn Thomas an der konkreten Umsetzung
gearbeitet, eingebettet in der Kooperation mit der Firma Miele und der Firma
Wendt und Junklewitz GmbH. Bis zur Vollendung im Jahre 2009 mussten jedoch noch eine
Menge Hürden genommen werden.
Wer den Weg erst einmal erwandert hat, bekommt währenddessen
einen guten Eindruck für viele physikalische Phänomene wie z.B. die
Entfernungen der einzelnen Planeten, den Temperaturen auf ihnen, Jahreslängen,
Lichtgeschwindigkeiten, Teleskopentfernungen und für die Historiker und Techniker:
die Geschichte der Teleskopentwicklung.
Folgende Hürden wurden beim Anlegen des Planetenweges unter anderem gemeistert:
Die Standortsuche für das Zentrum des Sonnensystems, bei dem
sich Herrn Wichards Vorschlag, die feuerrote Wand des Kunstraumes, knapp vor Herrn Thomas Vorschlag, das
Rektorenzimmer als Mittelpunkt des gesamten Planetensystems, durchsetzte.
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Das Anfertigen der Metallständer durch Auszubildende bei der
Firma Miele unter der strengen Aufsicht von Herrn Colban. Man will ja
schließlich Qualitätsarbeit abliefern
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Das Anfertigen von 1 m langen und konisch zulaufenden Holz-Köchern
durch die Klassen 7-10 Technik Die
Köcher sollten dafür sorgen, dass die Schilder nur noch in einem kleinen Teil
unausgehärtetem Beton aufgestellt werden mussten. Nach Aushärten des Betons
sollten sie leicht zu entfernen sein.
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Das stundenlange Ausheben des Fundamentes des Neptun neben der
transkontinentalen Gaspipeline in Handarbeit durch Marco Terzic,3 Malte Brunkhorst, die wie zwei
Strafgefangene mit Spaten, Schippe und Spitzhacke stundenlang im Schweiße ihrs
Angesichts arbeiteten und sich ihr spendiertes Gyros wohl verdient hatten.
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Das Einbetonieren der Köcher und des Fundaments mit Herrn
Wendt, Willy Albrecht, Stefan Pauls, Matthias Kuntschak, Lukas Kluge, Malte
Brunkhorst, Marco Terzic, Michael Celik, Lasse Beinlich, Sebastian Forth,
Daniel Sablowski, Marcel Malz, Timo Werner, Herrn Wichard und Herrn Thomas.
Dabei haben wir gelernt, dass jeder Weg in Jöllenbeck mit einem Laster voller
Beton zu erreichen ist und dass man Beton von unten anheben muss, um möglichst
viel auf die Schippe zu bekommen.
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Das Herausschlagen der Holzköcher, die angeblich mit einem
Hammerschlag technisch ausgeklügelt auseinanderklappbar sein sollten.
Stattdessen arbeiteten Herrn Wichard und Herrn Thomas knappe 10 Stunden mit
Hilfe zweier schwerer Brechstangen und zwei Kuhfüßen an den aufgequollenen und
dadurch fest im Beton verankerten Holzplatten.
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Angelo Bovino, der trotz nicht vorhandener Hauslieferung des
Restaurants „Da Leo“ für Herrn Wichard und Herrn Thomas eine Ausnahme machte
und eine Pizza Hawaii und eine Pizza Frutti di Mare (zu Ehren von Neptun
natürlich) zum Planetenschild des Neptuns in Pödinghausen mitten auf das Feld
brachte, nachdem der letzte Köcher an dieser Stelle entfernt wurde
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- Das Bewachen der frisch einbetonierten Schilder von 15 Uhr bis
22 Uhr durch Patrick Düwell, Lukas Kills, Feli Heckner, Malte Brunkhorst, Marco
Terzic, Jerema Böde, Svenja Diestelmeyer, Nicole Möller, Denise Özkan, Henrik
Stender, Jacqueline Holk, Kayleigh May, Lasse Beinlich, Sebastian Forth, Stefan
Pauls, Angelika Stobe, Lukas Kluge, Marcel Malz, Sören Klusmann, Daniel
Sablowski, Timo Werner, Michael Celik, Jana Gijbels, Vanessa Labancz, Jan
Kuhlmann, Dominik Werner, Fabian Heyduck,
Matthias Kuntschak, Philipp Wichard. Highlight dabei waren Kayleigh und
Jacquee, die bewaffnet mit Kuscheltier-Wärmflaschen und einer warmen
Kuscheldecke bis zur Abenddämmerung vor „ihrem“ Schild Mathematik lernten.

Das Anlegen eines GPS-Cache am Planetenweg zur Einbindung des
Planetenwegs in eine Schatzsuche an den Sehenswürdigkeiten der Stadt Bielefeld.
Die Organisation der feierlichen Eröffnungsfeier mit vielen
Überraschungen und Knalleffekten am 28.8.2009 um 15 Uhr
Hoffen wir, dass sich all diese Mühe lohnen wird durch
möglichst viele Schüler und Menschen, die den Sinn des Planetenwegs erkennen
und erwandern.
Wer den Weg erst einmal erwandert hat, bekommt währenddessen
einen guten Eindruck für viele physikalische Phänomene wie z.B. die
Entfernungen der einzelnen Planeten, den Temperaturen auf ihnen, Jahreslängen,
Lichtgeschwindigkeiten, Teleskopentfernungen und für die Historiker und Techniker:
die Geschichte der Teleskopentwicklung.
Wir würden uns alle freuen, wenn der Weg lange bestehen
bleibt und viele Menschen Freude an ihm und seinem Erkenntnisgewinn haben.
Feierabend!
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